Code scannen
Das ScooterSiegel führt direkt auf die Statusseite des Scooters. Kein Konto, keine App, keine Anmeldung.
Für Gebrauchtkäufer
Beim Privatkauf kannst du kaum etwas nachprüfen. Unterlagen kann jeder behaupten zu haben, die Rahmennummer sagt dir allein nichts, und ob ein Scooter als gestohlen gemeldet ist, sieht man ihm nicht an. Klebt ein ScooterSiegel darauf, reicht dafür dein Handy.
Zuletzt geprüft:
Kurz gesagt
Lass dir die Seriennummer am Fahrzeug zeigen und gleiche sie mit den Unterlagen ab. Prüfe, ob der Scooter als gestohlen gemeldet ist. Und schließ einen Kaufvertrag, auch bei kleinen Beträgen.
Das ScooterSiegel führt direkt auf die Statusseite des Scooters. Kein Konto, keine App, keine Anmeldung.
Grün heißt: registriert und derzeit nicht als gestohlen gemeldet. Rot heißt: Finger weg, der registrierte Nutzer hat diesen Scooter als gestohlen gemeldet.
Hersteller, Modell und Farbe stehen auf der Seite. Stimmen sie nicht mit dem Scooter vor dir überein, ist das ein Warnsignal.
Wichtig einzuordnen
Dann lässt sich der Scooter über ScooterSiegel nicht prüfen. Bestehe in diesem Fall besonders auf vollständigen Unterlagen, und richte nach dem Kauf am besten selbst ein ScooterSiegel ein.
Der Preis ist das erste Warnsignal, und er ist leicht zu prüfen. Ein gebrauchter Marken-E-Scooter verliert im ersten Jahr grob ein Drittel seines Wertes, danach langsamer. Wer ein zwei Jahre altes Gerät für ein Fünftel des Neupreises anbietet, hat dafür einen Grund.
Sieh nach, was dasselbe Modell in anderen Anzeigen kostet, und rechne den Akku ein. Ein Ersatzakku kostet je nach Modell die Hälfte des Gerätepreises, ein schwacher Akku ist deshalb kein kleiner Mangel.
Mehr braucht es nicht, wenn man weiß, wonach man sieht. In dieser Reihenfolge:
Ein einzelner Punkt heißt noch nichts. Drei davon zusammen heißen genug.
Viele glauben, wer gutgläubig kauft, werde auch Eigentümer. Bei gestohlenen Sachen stimmt das nicht. Nach §935 BGB gibt es an abhandengekommenen Sachen keinen gutgläubigen Erwerb, und gestohlen heißt abhandengekommen.
Praktisch bedeutet das: Taucht der frühere Eigentümer auf, bekommt er sein Fahrzeug zurück. Du hast dann weder den Scooter noch das Geld, denn den Verkäufer findet in solchen Fällen selten jemand wieder. Das ist der Grund, warum sich zehn Minuten Prüfung lohnen.
Trägt der Scooter kein ScooterSiegel, bleibt die Prüfung über die Fahrzeugnummer. Unter FIN prüfen siehst du in einem Schritt, ob zu dieser Nummer eine Diebstahlmeldung vorliegt. Ein unauffälliges Ergebnis ist kein Freibrief, denn nicht jeder gestohlene Scooter ist irgendwo gemeldet, aber ein auffälliges beendet die Verhandlung.
Steht das Fahrzeug bereits in einem Register, ist das für dich ein Vorteil und keine Hürde. Frag den Verkäufer, ob er den Eintrag auf dich überträgt.
Bei ScooterSiegel erzeugt er dafür im Konto einen einmaligen Übergabecode und gibt ihn dir. Du legst dein Konto an, gibst den Code ein, und der Eintrag wechselt samt Historie zu dir. Der Verkäufer sieht danach nichts mehr, und keiner von euch bekommt die Daten des anderen zu sehen.
Weigert sich ein Verkäufer, den Eintrag zu übertragen, ist das eine Frage wert. Es gibt harmlose Gründe, etwa ein vergessenes Passwort. Es gibt auch andere.
Was aus Verkäufersicht dazugehört, steht unter E-Scooter verkaufen.